AK-Newsletter Ausgabe 1/2020 erschienen

Der Newsletter Nr. 1/2020 des Arbeitskreises Medizinische Geographie und Geographische Gesundheitsforschung ist fertig gestellt. Die aktuelle Ausgabe befasst sich ausschließlich mit der COVID-19-Pandemie und führt verschiedene Beiträge rund um dieses Thema zusammen:

  • Wie SARS-COV-2 unsere Geographien verändert – drei postmedizinische Perspektiven
  • New World Health Organization Regional Director for the European Region starts his term during the COVID-19 Pandemic – a brief overview at the Actions and Words used so far
  • Das Corona-Virus und die politische Ökologie von Gesundheit – Geographie kann mehr als „Big Data“!
  • Globale Gesundheitspolitik zwischen ökonomischer Rationalität und State of Exception
  • Risikowahrnehmungs- und Verhaltensforschung in Zeiten einer globalen Pandemie
  • Young Adults Weathering the COVID-19 Pandemic: they are not a “Lost Generation”!
  • „Mapping Corona“ – Karten und Grafiken über die Epidemie „lesen lernen“: GIS-Station in Heidelberg entwickelt Online-Kurs mit WEBGIS für die Mittelstufe
  • Daten und Karten am laufenden Band: Die räumliche Visualisierung der COVID-19-Pandemie
  • Die mehrdimensionale Problematik der kleinen Fallzahl in der kleinräumigen Darstellung von COVID-19-Fällen

Die Ausgabe 1/2020 des Newsletters kann unter der Rubrik Newsletter abgerufen werden.

Wir laden ein zum Lesen sowie zur Kontaktaufnahme und Diskussion!

Martina Scharlach und Carmen Anthonj

COVID-19 als Zäsur? Geographische Perspektiven auf Räume, Gesellschaften und Technologien in der Pandemie.

Digitales Symposium am 6.7., 7.7. und 8.7.2020 jeweils von 12:30 bis 14:00 Uhr.

Die COVID-19-Pandemie betrifft derzeit Gesellschaften weltweit: Sie zwingt die globalisierte Welt in eine Pause, schränkt menschliche Mobilitäten ein und wirkt als Verstärker von Achsen sozialer Ungleichheiten, u.a. in den intersektionalen Dimensionen von Geschlecht, Klasse, Alter und Bildung. Die meisten Arbeitsbereiche der Geographie sind von der Pandemie betroffen. Neben dem offensichtlichen Bezug zur Medizinischen Geographie/Geographischen Gesundheitsforschung wirkt die „Corona-Krise“ als Treiber von Digitalisierungsprozessen, schafft neue Vulnerabilitäten im Entwicklungskontext und stürzt die Weltwirtschaft in eine Krise (die einige auch als Chance umdeuten).

Vor diesem Hintergrund möchten wir zu einem Austausch über geographische Perspektiven auf COVID-19 einladen. Geplant ist ein digitales Symposium am 6.7., 7.7. und 8.7.2020 jeweils von 12:30 bis 14:00 Uhr. In Kurzbeiträgen von fünf, acht oder zwölf Minuten haben Beitragende die Möglichkeit, entweder Ideen für Forschungsprojekte oder Ergebnisse (laufender) Projekte zur COVID-19-Pandemie vorzustellen. Auch Kommentare zu den aktuellen Disruptionen geographischer Forschungen durch die Pandemie sind willkommen. Das Symposium soll explizit dazu dienen, einen intradisziplinären Dialog zu initiieren, der idealerweise in koordinierten Forschungsaktivitäten münden soll.

Das Symposium beginnt am 6. Juli mit zwei Keynotes: (1) Ayona Datta (University College London) und (2) Till Bärnighausen (Institute for Global Health, Heidelberg). Wir bitten Interessierte (Teilnahme mit und ohne Vortrag) um eine Anmeldung zu dem Symposium bis zum 16.6.2020 bei Frau Lisa Pichler (Lisa.Pichler@uibk.ac.at). Für die Anmeldung eines Kurzvortrags senden Sie bitte eine kurze Inhaltsangabe von 100 bis 250 Wörtern und die Angabe, wie lange der Vortrag sein soll (fünf, acht, zwölf Minuten) ebenfalls an Frau Pichler.

Für inhaltliche Fragen zu dem Symposium wenden Sie sich gern an Carsten Butsch
(derzeit Universität Heidelberg: butschc@uni-heidelberg.de).

Carsten Butsch (Heidelberg), Tabea Bork-Hüffer (Innsbruck), Marcus Nüsser (Heidelberg)