{"id":349,"date":"2020-10-12T07:16:13","date_gmt":"2020-10-12T07:16:13","guid":{"rendered":"https:\/\/med-geo.de\/?page_id=349"},"modified":"2023-10-30T09:27:56","modified_gmt":"2023-10-30T09:27:56","slug":"aktivitaeten-initiativen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/med-geo.de\/index.php\/aktivitaeten-initiativen\/","title":{"rendered":"Aktivit\u00e4ten\/Initiativen"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Arbeitsgruppe Ethikpr\u00fcfungen und Forschungsethik in der Geographie<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Ethikpr\u00fcfungen sind in der Geographie noch eher eine Seltenheit, in anderen Wissenschaften sind sie jedoch ein etabliertes Instrument zur Sicherung der Guten Wissenschaftlichen Praxis. Auf Fragen nach dem Umgang mit Daten, dem Nutzen und den Risiken f\u00fcr Teilnehmende an Befragungen bzw. der Gesamtbev\u00f6lkerung in einem Untersuchungsgebiet haben die meisten Geograph*innen plausible Antworten. Eine systematische \u00dcberpr\u00fcfung und ein kritisches Feedback von Peers gibt es aber nicht in jedem Fall.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher hat sich auf Initiative des AK Medizinische Geographie und Geographische Gesundheitsforschung Ende 2022 eine Arbeitsgruppe gebildet, die zu dem Thema recherchiert, qualitative Interviews gef\u00fchrt, eine Mitgliederbefragung durchgef\u00fchrt (ver\u00f6ffentlicht im Rundbrief 304), eine Paneldiskussion im Rahmen des DKG 2023 organisiert und Expertinnen zu Sitzungen eingeladen hat. Die aus diesen Aktivit\u00e4ten gewonnenen Erkenntnisse sind in der Arbeitsgruppe diskutiert worden und werden in n\u00e4chsten Schritten genutzt, um eine Diskussion innerhalb der Geographie, konkreter innerhalb des VGDH anzusto\u00dfen. Neben Beitr\u00e4gen im Rundbrief Geographie geh\u00f6rt dazu auch die Beteiligung an weiteren Schritten hin zu einer Etablierung geographiespezifischer Ethikpr\u00fcfungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ansprechpartner:<br>Carsten Butsch (<a href=\"mailto:butschc@uni-bonn.de\">butschc@uni-bonn.de<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gute Praxis Erreichbarkeitsanalysen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Erreichbarkeit bestimmen in vielen Lebenssituationen die Qualit\u00e4t des regionalen Versorgungsniveaus. Erreichbarkeitsanalysen, insbesondere in der medizinischen Versorgung, werden deshalb zunehmend gefordert und eingesetzt. Im Ergebnis wird anhand eines Schwellenwertes, bevorzugt in Fahrzeitminuten oder Entfernungen in Kilo\u00admetern, eine gute oder schlechte Erreichbarkeit der Bev\u00f6lkerung zu Versorgungsstandorten eingesch\u00e4tzt. Allerdings fallen die Ergebnisqualit\u00e4ten von Erreichbarkeitsanalysen unterschiedlich aus. Aufgrund fehlender bzw. h\u00e4ufig unzureichender Methodenbeschreibungen sind Ergebnisse unterschiedlicher Studien und Expertenmeinungen kaum vergleichbar und es kann zu Fehlinterpretation kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vorliegende \u201eGute Praxis Erreichbarkeitsanalysen im Gesundheitswesen (GPEG)\u201c greift die Zielsetzung einer ausreichenden Methodenbeschreibung und Erl\u00e4uterung auf. Sie bietet einen \u00dcberblick, eine Beschreibung und Erl\u00e4uterung der vielf\u00e4ltigen Datengrundlagen und r\u00e4umlichen Analysemethoden, um die M\u00f6glichkeit zu schaffen, Erreichbarkeitsanalysen objektiv in der Wissenschaft und Praxis diskutieren zu k\u00f6nnen. Den Kern der GPEG bilden sechs Grunds\u00e4tze f\u00fcr die Bereiche \u201eGeodaten\u201c, \u201eStandortdaten von Leistungserbringern\u201c, \u201eStart- und Zielpunkte\u201c, \u201eVerkehrsmittelwahl und Routing\u201c, \u201eAnalyseeinstellungen\u201c und \u201eErgebnisdarstellung\u201c, die als Empfehlungen zur praktischen Umsetzung Hilfestellungen liefern.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.bbsr.bund.de\/BBSR\/DE\/veroeffentlichungen\/bbsr-online\/2023\/bbsr-online-26-2023.html\">Gute Praxis Erreichbarkeitsanalysen im Gesundheitswesen (GPEG)<\/a> (Link zur BBSR Online-Publikation)<\/p>\n\n\n\n<p>Ansprechpartner:<br>Jutta Grohmann (<a href=\"Jutta.Grohmann@kvwl.de\"><\/a><a href=\"mailto:Jutta.Grohmann@bbr.bund.de\">Jutta.Grohmann@bbr.bund.de<\/a>)<br>Sebastian V\u00f6lker (<a href=\"Sebastian.Voelker@meinebfs.de\">Sebastian.Voelker@meinebfs.de<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gute kartographische Praxis im Gesundheitswesen (GKPiG)<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die gute kartographische Praxis im Gesundheitswesen definiert  Handlungsempfehlungen f\u00fcr die Erstellung von Karten und gibt Hinweise f\u00fcr die  Interpretation von Karten im Gesundheitswesen. Die  Handlungsempfehlungen sollen Personen aus den Bereichen Epidemiologie,  Versorgungsforschung, \u00f6ffentlicher Gesundheitsdienst etc. ansprechen,  die sich mit der Planung, Vorbereitung, Durchf\u00fchrung, Auswertung,  Beurteilung sowie Interpretation von kartographischen Darstellungen im  Gesundheitswesen befassen, jedoch keine geographischen bzw.  kartographischen Vorkenntnisse aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erstellung der GKPiG  geht auf eine gemeinsame Initiative des Arbeitskreises \u201eMedizinische Geographie und geographische Gesundheitsforschung \u201c in der Deutschen Gesellschaft  f\u00fcr Geographie (DGfG), der Arbeitsgruppe \u201eHealth Geography\u201c in der  Deutschen Epidemiologischen Gesellschaft (DGEpi) sowie des  Leibniz-Instituts f\u00fcr L\u00e4nderkunde (IfL) zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/52071\">Gute kartographische Praxis im Gesundheitswesen (PDF)<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gute Praxis r\u00e4umliche Statistik im Gesundheitswesen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>R\u00e4umlich-statistische Auswertungen nehmen in unserer t\u00e4glichen Arbeit einen immer gr\u00f6\u00dferen Stellenwert ein, liegen doch immer mehr Gesundheitsdaten mit regionalem Bezug vor. Allerdings sind viele Verfahren dazu nicht unbedingt den Nutzern regionalisierter Gesundheitsdaten bekannt bzw. es fehlt oftmals das Wissen, wie diese Verfahren praktisch umzusetzen sind. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, eine gute Praxis r\u00e4umliche Statistik im Gesundheitswesen ins Leben zu rufen. Ziel der Initiative ist es, die verwendeten r\u00e4umlich-statistischen Methoden leicht verst\u00e4ndlich anhand einiger Praxisbeispiele vorzustellen, um Wissenschaftlern ohne GIS-Hintergrund den Einstieg leichter zu machen. Thematisiert werden sollen bisher unter anderem:<br>&#8211; Regionale Einheiten Deutschlands (Geomarkets, Postleitzahlen, Gemeinden, Landkreise usw.)<br> &#8211; Gl\u00e4ttungsverfahren<br> &#8211; Clustertests<br> &#8211; R\u00e4umliche und raum-zeitliche Regressionsmodelle<\/p>\n\n\n\n<p>Interessenten k\u00f6nnen sich dazu gerne bei Boris Kauhl (<a href=\"mailto:boris.kauhl@nordost.aok.de\">boris.kauhl@nordost.aok.de<\/a>) melden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitsgruppe Ethikpr\u00fcfungen und Forschungsethik in der Geographie Ethikpr\u00fcfungen sind in der Geographie noch eher eine Seltenheit, in anderen Wissenschaften sind sie jedoch ein etabliertes Instrument zur Sicherung der Guten Wissenschaftlichen Praxis. 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